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Taiji Quan
Die Ursprünge des Taichi Chuan liegen im Dunkeln der chinesischen Vergangenheit verborgen. Man kann keinen historischen Zeitpunkt oder Ort für die "Erfindung" dieser Kunst angeben. Der Name selbst und das, was aus historischen chinesischen Schriften überliefert ist, weisen auf einen daoistischen Ursprung hin. Vermutlich ist das Taichi aus den Selbstkultivierungs-, Kampf- und Langlebensübungen daoistischer Mönche, Gelehrter und Einsiedler hervorgegangen. Anekdoten über Taichi Meister reichen weit zurück. So wird z.B. von einem Taichi Meister namens Cheng Lingxi berichtet, der während der Herrschaft des Liang Kaisers Wu (502-549) lebte. Näheres über die verschiedenen Altmeister kann man in dem Buch "T'AI-CHI CH'ÜAN Die Grundlagen" nachlesen. In den Taichi Übungen stecken somit anderthalb Jahrtausende an Erfahrung! Was sie sicherlich vielen anderen Systemen überlegen macht. Als eigentlicher Begründer des Taichi Chuan wird der Gelehrte Zhang Sanfeng angesehen, der vor ca. 800 Jahren gelebt hat. Über seinen tatsächlichen Lebenslauf streiten sich die Gelehrten. Die Legenden zu seiner Person erstrecken sich über einen Zeitraum von 200 Jahren! Die großen und bekannten Taichi Schulen leiten sich alle aus seiner Überlieferungslinie ab. Es entwickelten sich später 5 Hauptschulen: Chen, Yang, Wu, Hao und Sun, von denen die Chen Schule die älteste ist. Am meisten verbreitet ist heute der Yang Stil, der sich aus dem Chen Stil entwickelte. Sein wohl bekanntester Vertreter war Meister Yang Chengfu (1883-1936).
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